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Bau-Rente: 30.000 Verträge abgeschlossen PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 22. Februar 2004
Baubetriebe sparen über zehn Millionen Euro Lohnnebenkosten Rund 30.000 Arbeitnehmer aus 3.000 Baubetrieben haben bis Ende 2003 die Bau-Rente mit SOKA-BAU (Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes VVaG) im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung vereinbart. Durch Nutzung aller finanziellen Vorteile sparten diese 3.000 Baubetriebe insgesamt mehr als zehn Millionen Euro an Lohnnebenkosten. Vertriebsdirektor Konstantin Hünewinkel von SOKA-BAU zeigte sich auf der Baumesse Bautec mit dem Ergebnis für 2003 sehr zufrieden.

Arbeitgeber können mit der Bau-Rente ihre Lohnnebenkosten jährlich um durchschnittlich 300 EUR für jeden Arbeitnehmer senken. Die Beiträge sind frei von allen Abgaben, die das sozialversicherungspflichtige Gehalt als Grundlage haben. Arbeitnehmer wiederum profitieren, indem sie Entgelt brutto für netto ohne Abgaben in eine leistungsstarke betriebliche Altersvorsorge investieren. Die hervorragende Leistungsfähigkeit von SOKA-BAU wurde jüngst in einer unabhängigen Studie bestätigt: Mediass verglich dabei 200 Rentenprodukte von 166 Pensionskassen mit dem Ergebnis, dass SOKA-BAU die höchste garantierte Rente nach fünf und zehn Jahren sowie beim Renteneintrittsalter von 65 Jahren auszahlt.

Arbeitnehmer profitieren von der traditionell guten Verzinsung des angesparten Kapitals. Bereits 2002 lag diese bei sechs Prozent. »Für 2003 prognostizieren wir eine Verzinsung von deutlich über fünf Prozent. Damit werden wir besser sein als die meisten Versicherer«, prognostiziert Hünewinkel. Dafür gibt es gute Gründe: Bei der Bau-Rente werden keine Provisionen gezahlt, es erfolgt kein Gewinnabfluss an Dritte – wie Aktionäre – und die Rentner profitieren von einer sicheren Finanzanlage.

53 Prozent aller Kunden der Bau-Rente sind gewerbliche Arbeitnehmer, 47 Prozent sind Angestellte und Poliere. Damit sind letztere deutlich stärker vertreten, wenn man bedenkt, dass 82 Prozent der Beschäftigten der Branche gewerbliche Arbeitnehmer sind und nur 18 Prozent Angestellte und Poliere. Auch der Frauenanteil ist überproportional hoch: Der Frauenanteil von 16 Prozent liegt zirka zweieinhalbmal höher, als es gemäß dem Frauenanteil von 6,5 Prozent an den Beschäftigtenzahlen auf dem Bau zu erwarten wäre.

Die Bau-Rente bietet sowohl die Eichelförderung als auch die Möglichkeit der Riesterprämie. Sie schöpft damit alle Vorteile der Rentenreform voll aus. » 97 Prozent unserer Kunden wählen die Eichelförderung und nur drei Prozent die Riesterprämie«, sagt Hünewinkel. »Den Vorteil, Entgelt brutto für netto steuer- und sozialversicherungsfrei für die Altersvorsorge einzuzahlen, bietet nur die betriebliche Altersvorsorge.«

SOKA-BAU bietet die Bau-Rente sowohl dem Bauhaupt- als auch dem Baunebengewerbe an. »Hierzu zählen neben dem klassischen Baubetrieb auch alle Firmen rund um den Bau: Glaser, Klempner, Installateure, Schreiner, Baustoffhersteller etc. Insgesamt sind dies über 100.000 Betriebe mit zirka 1,2 Millionen Arbeitnehmern. Hier stellen wir eine zunehmende Nachfrage fest. Dies nicht zuletzt dank unserer positiven Ergebnisse in aktuellen Pensionskassenvergleichen. Diese wollen wir 2004 abdecken«, sagte Hünewinkel.

Details zum Thema betriebliche Altersvorsorge mit der Bau-Rente gibt es im Internet www.soka-bau.de sowie unter der Telefonnummer 06 11 / 7 07-44 00.