... mit Hagers neuer Software Elcom
TSK und PTSK nach DIN EN 60 439-1 (VDE 0660 Teil 500) lassen sich mit der Hager Software Elcom problemlos planen und bauen. Die neue Programmversion ermöglicht es, aus einem zuvor erstellten ein- oder allpoligen Stromlaufplan eine automatische Schrankberechnung zu starten. Der Vorteil: Die Schrankberechnung greift auf die Datenbank des Stromlaufplans zurück und beinhaltet damit alle wichtigen Informationen, die der Elektrotechniker zur Konfiguration des Gehäuses benötigt.
Überall, wo elektrische Energie erzeugt oder verteilt wird, kommen Niederspannungs-Schaltgeräte- Kombinationen zum Einsatz. Beim Bau und der Planung von TSK und PTSK muß der Elektrofachmann allerdings eine Vielzahl von Vorschriften berücksichtigen. Beispielsweise spielt der Aufstellungsort einer Schaltanlage eine wichtige Rolle. Denn der Elektrotechniker hat bereits bei der Planung auf die Einhaltung der Schutzmaßnahmen und auf die Schutzart des Gehäuses zu achten. Ebenso muß er die Erwärmung des Gehäuses in Verbindung mit der Umgebungstemperatur bedenken. Maßgeblich ist hier vor allem die Norm DIN EN 60439-1 (VDE 0660 Teil 500). Sie ist ausschlaggebend sowohl für das deutsche als auch für das weltweite Geschäft mit Niederspannungs-Schaltgeräte-Kombinationen.Dokumentation erforderlich Der Errichter einer Anlage ist verpflichtet, zu jeder TSK und PTSK eine saubere Dokumentation zu erstellen und mitzuliefern (s. Bilder). Zudem muß er alle von der Norm geforderten Nachweise und Prüfungen erbringen. Hierbei empfiehlt es sich, auf die Unterstützung einer geeigneten Software zurückzugreifen. Die Hersteller von Schaltgeräte-Kombinationen bieten entsprechende Programme an; bei der Auswahl sollten jedoch einige Kriterien beachtet werden: Generell sollte das Programm benutzerfreundlich und einfach in der Handhabung sein. Neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis sind zudem die Folgekosten für Updates im Auge zu behalten sowie die eventuell fälligen Kosten für Schulungen. Bei der Leistungsfähigkeit der Software sollte man keine Kompromisse eingehen und gewisse Mindeststandards voraussetzen: So ermöglichen zeitgemäße Software-Programme die vorgeschriebenen Verlustleistungsberechnungen ebenso wie das Erstellen von Aufbau- und Stromlaufplänen. Automatismen zwischen den einzelnen Programm-Modulen und eventuellen Zusatzprogrammen sowie automatisches Erstellen von Beschriftungsstreifen erleichtern die Arbeit erheblich. Bei der Entwicklung der neuen Software-Version Elcom 4.0 von Hager Tehalit standen diese Anforderungen im Vordergrund. Dieses Programm ermöglicht es, aus einem zuvor erstellten einoder allpoligen Stromlaufplan eine automatische Schrankberechnung zu starten. Der Vorteil: Die Schrankberechnung greift auf die Datenbank des Stromlaufplans zurück und beinhaltet damit alle wichtigen Informationen, die der Elektrotechniker zur Konfiguration des Gehäuses benötigt. Dazu zählen beispielsweise Gerätetiefe, Stromstärke oder auch die Verlustleistung mit und ohne Leitungen. Anschließend fragt Elcom Angaben ab zur Einspeisungslage, zu den Klemmen sowie zur Einbauart des Schrankes, um mit Hilfe dieser Daten selbsttätig eine Berechnung über Temperaturverhältnisse und die anfallende Verlustleistung im Schrank zu erstellen. Dazu berücksichtigt das Programm sowohl den Bemessungsbelastungsfaktor als auch die Umgebungstemperatur am Aufstellungsort. Nach der Schrankberechnung liefert Elcom automatisch den Aufbauplan einschließlich Lage und Bezeichnung der Geräte. Zähleranlagen einfach geplant Jede Zähleranlage ist mit dem örtlichen VNB (EVU) abzustimmen. Für die Planung von Zählerplatzanlagen entsprechend den VNB-Vorgaben bietet Hager Tehalit seinen Marktpartnern mit Zplan 21 eine Software-Lösung an. Besonders praktisch: Das Programm arbeitet problemlos mit der aktuellen Elcom Version 4.0 zusammen. Die Vorgehensweise ist praxisorientiert und einfach. Nach Eingabe des Projektnamens gelangt der Anwender direkt zur VNB-Auswahl. Hier stehen ihm mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, das passende VNB zu finden. Als sicherste und einfachste Möglichkeit bietet sich die Suche über den Namen des VNB an, da dieser unverwechselbar ist. Als weitere Möglichkeiten stehen Suchvarianten über den Ort oder die Postleitzahl offen. Hat der Elektrofachmann das entsprechende VNB gewählt, bietet ihm die Software eine Auswahl verschiedener Planungsbeispiele an. Diese kann er beliebig zusammenstellen, da Zplan 21 selbsttätig darauf achtet, daß Verteilungshöhe und -tiefe sowie Schutzart immer gleich bleiben. Ebenfalls sinnvoll: Der Anwender kann zusätzlich Verteilerfelder auswählen und später in Elcom bestücken. Nach der kompletten Auswahl des Zählerschranks fügt Zplan 21 automatisch das systemgebundene und notwendige Zubehör wie Schrank- oder Sammelschienenverbinder hinzu und liefert anschließend den vollständigen Aufbauplan. Fazit: Hager Tehalit bietet seinen Marktpartnern zur Planungsunterstützung eine Vielzahl an Software-Hilfen an: Neben der aktuellen Version Elcom 4.0 sind das die Zusatzmodule Zplan 21, das Beschriftungssystem Semiolog und die Software EG003 zur komfortablen Programmierung der Schaltuhrenserie cronotec am PC. |