|
Neues RheinEnergieStadion Köln wird bereits im Sommer 2004 fertig gestellt |
|
|
|
|
Sonntag, 14. September 2003 |
Stadionumbau während des Spielbetriebs - Cegelec verantwortet komplette Elektrotechnik der neuen Arena (für die Fußball-WM 2006)
Der Bau des RheinEnergieStadions Köln liegt voll im Zeitplan: Bereits im Sommer 2004, zwei Jahre vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland, wird das neue Stadion fertig sein. Bauherr des neuen Stadions mit einem Investitionsvolumen von 115 Millionen Euro ist die Kölner Sportstätten GmbH, Generalunternehmer die Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Neumarkt. Die Cegelec Anlagen- und Automatisierungstechnik GmbH & Co. KG verantwortet im Auftrag des Generalunternehmers die gesamte Stark- und Schwachstromtechnik ohne Flutlichtanlage mit einem Auftragswert von rund sieben Millionen Euro. Wir kennen uns aus im Stadionbau. Beim neuen Frankfurter Waldstadion und dem Zentralstadion Leipzig, die beide für die Fußball-WM 2006 gebaut werden, sind wir auch für die komplette Elektrotechnik verantwortlich, sagt Cegelec-Vertriebsleiter Manfred Schäfer. Zum Leistungsumfang von Cegelec in Köln gehören unter anderem Lieferung, Montage und Inbetriebnahme der Mittel- und Niederspannungsschaltanlagen sowie der Netzersatzanlage. Hinzu kommen Beleuchtungen, Breitbandkabelanlage mit Antennenanlage, Beschallung, Stadionregie, Brandmelde-, Blitzschutz- und Einbruchmeideanlagen, Videoüberwachung, BOS-Funkanlage, Konferenz- und Dolmetschertechnik, Telekommunikations- und Datennetz sowie Medienverkabelung und das komplette Kabel- und Leitungsnetz (insgesamt zirka 450 Kilometer). Das alte Müngersdorfer Stadion wird in vier Bauabschnitten während des laufenden Spielbetriebs zum neuen RheinEnergieStadion umgebaut. Es müssen zu jeder Zeit 30.000 Zuschauerplätze vorhanden sein. Der 1. FC Köln trägt in der neuen Saison nach dem Aufstieg in die Erste Fußball-Bundesliga dort weiterhin seine Heimspiele aus. Die neue Südtribüne ist bereits fertig gestellt, die neue Nordtribüne wurde erst vor wenigen Wochen eröffnet. Alle vier Tribünen, die parallel zu den Spielfeldkanten liegen, werden komplett überdacht. Das neue RheinEnergieStadion Köln wird ein reines Fußballstadion für 50.997 Besucher einschließlich eines Business-Bereichs mit 48 Logen und 2.400 VIP- beziehungsweise Business-Seats. Neben Verpflegungsständen und einem Fan-Shop sind auch die Geschäftsstelle des 1. FC Köln sowie ein FC-Museum im neuen Stadion vorgesehen. Unter der Haupttribüne entsteht eine Tiefgarage mit 600 Parkplätzen. Ein Gebäudekomplex des alten Stadions aus den 20er Jahren, der unter Denkmalschutz steht, wird zudem renoviert und in den neuen Sportpark integriert. Geplant hat das neue RheinEnergieStadion, in dem auch Großveranstaltungen wie beispielsweise Konzerte stattfinden sollen, das Hamburger Architektenbüro von Gerkan, Marg und Partner. Namensgeber ist die GEW RheinEnergie AG, Köln. www.cegelec.de |