Wago TopJob S Reihenklemmen mit Cage Clamp S-Anschluß
Hinter genialen Lösungen stehen oft einfache Ideen. So 1977 bei den Wago-Reihenklemmen mit dem Original Cage Clamp-Anschluß. So auch ganz aktuell bei den neuen TopJob S Reihenklemmen. Für sie hat Wago eine ganz neue Anschlußtechnik entwickelt: die Cage Clamp S-Technologie.
Die Cage Clamp S bietet alle Vorteile der Original Cage Clamp für die Direktverklemmung abisolierter ein-, mehr- und feindrähtiger Leiter (mit Aderendhülse oder ultraschallverdichteten Enden). Zum Öffnen der Klemmfeder wird der Schraubendreher vertikal in die Betätigungsöffnung gesteckt, die Leitereinführungsöffnung aber ist um 15° geneigt.Der Pfiff: Die Leiter lassen sich ohne Werkzeug anschließen: einfach bis zum Anschlag einstecken. Und das bis zum jeweiligen Nennquerschnitt der Klemme. Für Anwendungen in der Elektroinstallation, aber auch in der Fabrikverdrahtung, ein kostenreduzierender Vorteil für Leiterquerschnitte bis 16 mm². Die zum Patent angemeldete Cage Clamp S-Technologie basiert auf einem völlig neuen Ansatz: Der Käfig (Cage) zur Führung und Bündelung flexibler Leiter ist als rechteckiger Durchzug in der Stromschiene ausgeführt, in den die Klemmfeder eintaucht. Dank dieser Technologie sind die neuen TopJob S Reihenklemmen die kleinsten Reihenklemmen für die Tragschiene TS 35 am Markt. Die Platzersparnis beträgt bis zu 30 Prozent. Das robuste, isolierte Kammbrückersystem beruht auf dem Stecker-Buchse-Prinzip. Jede Klemme ist in der Stromschiene mit einer Doppelbuchse mit Fremdfederung durch eine CrNi-Stahlfeder ausgestattet. Die Brücker aus Elektrolytkupfer können deshalb mit besonders kleinen Abmessungen gefertigt werden und sind dennoch entsprechend dem Nennstrom der Klemme belastbar. Individuelle Schachtelbrücker für Klemmen bis 4 mm² entstehen durch Herausbrechen einzelner Kontaktzungen. Auch die PE-Klemmen sind in beide Richtungen brückbar. So können per Ringeinspeisung zum Beispiel kostengünstige PE-Potentialvervielfachungen mit normalen Durchgangsklemmen erstellt werden. Die in die Stromschiene der Klemmen integrierten Buchsenkontakte nehmen außer den Brückersystemen auch ein- oder mehrpolige Prüfstecker oder Steckverbinder für die Verdrahtung von vorkonfektionierten Unterbaugruppen auf. Für die ordentliche, einheitliche und dauerhafte Kennzeichnung von Reihenklemmen wurde bisher (und wird immer noch) viel Geld ausgegeben. Wago bietet mit den TopJob S Reihenklemmen eine ganz neue Lösung zur deutlichen Kosteneinsparung. Bei ihnen fluchten die mittigen Beschriftungsaufnahmen für alle Klemmen bis 6 mm² und wieder für die 10 mm² und 16 mm² Klemmen auf gleicher Höhe. Damit ist die Voraussetzung für die Beschriftung mit einem durchgängigen Beschriftungsstreifen für Klemmen unterschiedlicher Baugrößen geschaffen. Die der Klemmenbreite zugeordnete Beschriftungsfolge kann automatisch bei der Erstellung der Klemmenkonfiguration mit dem Smart Designer-Programm von Wago generiert werden. Diese Daten werden mit Hilfe eines Thermotransfer-Druckers auf den Beschriftungsstreifen übertragen. Ergebnis: ein exakt zu der Klemmenkonfiguration passender durchgehender Beschriftungsstreifen, mit dem sich mit nur einem Handgriff eine ganze Reihenklemmenschiene beschriften läßt. Wahlweise können aber auch einzelne Wago WMB-Schildchen in jede der drei Beschriftungsaufnahmeöffnungen der Klemmen eingerastet werden. Besonderer Aspekt zum Abschluß: Das TopJob S Reihenklemmen-Programm ist 100 Prozent bleifrei. Fazit: Die Cage Clamp S bietet alle Vorteile der bekannten Cage Clamp für die Direktverklemmung abisolierter ein-, mehr- und feindrähtiger Leiter oder ultraschallverdichteten Leiter-Enden bis zu einem Querschnitt von 16 mm²: Zum Öffnen der Klemmfeder einfach den Schraubendreher vertikal in die Betätigungsöffnung stecken und das Leiterende in die Einführungsöffnung bis zum Anschlag einstecken. TopJob S Reihenklemmen lassen sich kostengünstig einheitlich und dauerhaft kennzeichnen. Bei ihnen fluchten die mittigen Beschriftungsaufnahmen für alle Klemmen bis 6 mm² und wieder für die 10 mm² und 16 mm² Klemmen auf gleicher Höhe. Damit lassen sich Klemmen unterschiedlicher Baugrößen mit einem durchgängigen Beschriftungsstreifen kennzeichnen. |