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Die Wärmepumpe ist ganz oben PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 4. Juni 2003
...nämlich auf exakt 1.568 Meter auf dem Gipfel des Hochries. Seit Ende November 2002 wird das bewirtschaftete Gipfelhaus des Rosenheimer Hausberges mit einer Luft/Wärmepumpe beheizt. Diese dürfte damit die Wärmepumpe sein, die in Deutschland am höchsten hinaus gekommen ist. Und das sehr zur Freude der Pächter des Gipfelhauses, Christel Nowak, Peter Schwendner und Helene Hall.  Die Wärmepumpe arbeitet auf zwei 500-Liter-Pufferspeicher, mit jeweils temperatur- und zeitgesteuerter zweimal neun Kilowatt-Zusatzheizung. Von hier gelangt dann die Wärme zu den Radiatoren in der gemütlichen Gaststube, in die Gästezimmer sowie in die Wohnung der Pächter. Die Erfahrungen des ersten Winters haben gezeigt, dass lediglich zwischen fünf und zehn Prozent Heizwärme über die Zusatzheizung abgedeckt werden müssen. Für die Warmwasserversorgung stehen zwei weitere Speicher (300 und 500 Liter) zur Verfügung. Sie werden vorrangig über eine Solaranlage versorgt und - bei Bedarf - über die Wärmepumpe nachgeladen. Rund 5.000 Liter Heizöl mussten zuvor -kostspielig mit der Seilbahn -in das Gipfelhaus transportiert werden. Insbesondere die letzten 200 Meter waren nicht nur mühsam. sondern auch gefährlich, musste das Öl aus der Gondel doch über einen Schlauch nach oben gepumpt werden. Transporte dieser Art aber sind nun endlich Vergangenheit. Moderner, komfortabler, energiesparender und - wie die ersten Erhebungen zeigen - auch preisgünstiger Heizkomfort hat Einzug gehalten - hoch oben auf 1.568 Meter im Hochries- Haus.

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