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KfW-Kredite für Elektrowärmepumpen PDF Drucken E-Mail
Montag, 24. März 2003
Laut Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) müssen die Elektroinstallateure derzeit den größten Geschäftsrückgang seit dreißig Jahren hinnehmen. „Im Elektrohandwerk liegen mittlerweile die Nerven blank“, äußert sich dazu wörtlich die Verbandsspitze in Frankfurt. Vorausschauende Betriebe orientieren sich indes an neuen Geschäftsfeldern und engagieren sich zunehmend in der Gebäudeheizung. Ihnen kommt die Kunde gerade recht, daß die Kreditbank KfW Anfang 2003 ein neues Förderprogramm zur energiesparenden Gebäudesanierung aufgelegt hat. Darin werden Elektrowärmepumpen und wärmerückgewinnenden Lüftungsanlagen uneingeschränkt gefördert - mit zinsgünstigen Darlehen bis zu einer Höhe von 50.000 Euro pro Sanierungsvorhaben bzw. 250 Euro pro m² Wohnfläche.  Wie der Fachverband für Energie und -Anwendung (HEA) e. V. in Frankfurt ergänzt, lässt sich mit den KfW-Krediten vor allem der Ersatz veralteter Heizkessel günstig finanzieren. Eine wirtschaftliche Alternative ist laut HEA die Elektro-Wärmepumpe, deren neueste Gerätegeneration in der Lage ist, auch herkömmliche Radiatoren zu speisen.  „Um höhere Wasser-Vorlauftemperaturen - bis 600 C - zu erreichen, wurde unser Programm von Kältemittel R407c auf R134a umgestellt“, heißt es dazu aus dem Hause Waterkotte, Hersteller von Heizungswärmepumpen in Herne. Diese Technik eröffnet der Wärmepumpe auch den Modernisierungsmarkt. Waterkotte: „Elektrohandwerker sollte diese Geschäftsmöglichkeit nutzen und den Bauherrn auch über KfW-Kredite informieren. Die Antragsformulare, die Banken und Sparkassen herausgeben, gehören auch in die Regale des Elektrohandels.“

www.waterkotte.de