|
Aktiver Brandschutz - Mehr Sicherheit für Baumärkte und Einkaufszentren |
|
|
|
|
Donnerstag, 6. März 2003 |
In den letzten Jahrzehnten war der deutsche Einzelhandel von einer tiefgreifenden Umstrukturierung geprägt.
Neben den innerstädtischen Einzelhandels- und Fachgeschäften haben sich immer größere Einkaufszentren und Verbrauchermärkte etabliert. Besonders beim Geschäft mit Farben, Lacken und Baumaterialien hat sich ein gewaltiger Konzentrationsprozess vollzogen. Befand sich früher im klassischen "Tapetenladen" noch eine überschaubare Warenmenge auf übersichtlichem Raum, umfassen die Filialen der großen Baumärkte heute oft eine Produktvielfalt, die die lokalen Feuerwehren im Brandfall vor schwer lösbare Aufgaben stellt. Vorbeugender Brandschutz spielt deshalb auch hier eine immer größere Rolle ganz gleich, ob es sich um mehrgeschossige Shopping-Malls mit vielen kleinen Einheiten oder um Einkaufs-Center mit Verkaufsflächen von mehreren Tausend Quadratmetern handelt. Denn so zweckmäßig die Sortimentsvielfalt und die bevorrateten Warenmengen zum Beispiel für den begeisterten Heimwerker sein mögen, so sehr stellen diese Giganten eine Vervielfachung der Brandgefahr gegenüber den früheren Verkaufsstätten dar. In den Geschäfts- und Ausstellungsräumen gelten hauptsächlich Pappe, Papier, PVC-Folie und Holz als leicht entflammbare Stoffe. Bei einem bereits ausgebrochenen Brand kommen Lacke, Treibgase, Kunststoffe sowie weitere chemische und elektronische Erzeugnisse hinzu - eine oftmals explosive Mischung. Der Aspekt des Personenschutzes ist dabei bisher oft zu kurz gekommen. Denn jedes Feuer, auch der vielleicht noch harmlose entstehende Brand, geht mit einer mehr oder weniger starken Rauchentwicklung einher und stellt allein schon dadurch eine akute Gefährdung für Menschen dar. Und die Gefahr kann sich bereits nach ein paar Minuten zu einer tödlichen Falle entwickeln. Darüber hinaus kann es gerade in Einkaufs-Centern, aufgrund der Menschenmenge, zu Paniksituationen kommen. Eine klassische elektronische Meldeanlage kann zwar einen Feueralarm rechtzeitig weiterleiten, doch damit sich der entstehende Brand nicht unkontrolliert ausbreitet, muss er nicht nur schnell erkannt, sondern auch direkt und punktuell gelöscht werden. Nur so lassen sich Personenschäden, Umweltbeeinträchtigungen und die Vernichtung von Sachwerten auf ein Minimum begrenzen. Die Installation einer automatisch alarmierenden und selbsttätig löschenden Sprinkleranlage kann das gewährleisten. Das eingesetzte Löschwasser ist dabei einfach zu handhaben, rasch verfügbar und preiswert. Schnell ansprechende Sprinkler eignen sich insbesondere auch für den Lagerbereich, da diese Räume nicht permanent unter Beobachtung stehen können. Weil der statistische Löscherfolg von Wasser-Löschanlagen laut Aussagen der Schadensversicherer in Deutschland bei über 98 Prozent liegt, entwickeln sich diese Anlagen immer mehr zu einem zentralen Bestandteil von Brandschutz- und Risikomanagementlösungen. Sie gewährleisten gleichzeitig einen höchstmöglichen Personenschutz, sichern zuverlässig die Sach- und Vermögenswerte und senken spürbar die Versicherungsprämien - um bis zu 65 Prozent. Und sie stellen somit ein ebenso zuverlässiges wie wirtschaftlich vertretbares Brandschutz-Konzept dar. www.bvfa.de |