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Kolbenkompressoren spielen Kostenvorteile aus |
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Sonntag, 12. Januar 2003 |
Drucklufterzeuger bei Badausstatter in der Anwendung
Für Markus Trautwein von Hansgrohe waren ölfrei verdichtende Kolbenkompressoren ursprünglich "ein Schritt zurück in die Steinzeit", doch heute ist er überzeugt: Die Sparsamkeit und Zuverlässigkeit der Maschinen weiß der Instandhaltungsleiter heute zu schätzen.
Etwa 20 % weniger elektrische Energie als vergleichbare Schraubenkompressoren brauchen die ölfrei verdichtenden Kolbenkompressoren aus der R-Baureihe der CompAir Drucklufttechnik GmbH, Simmern, die bei Hansgrohe in Schiltach im Einsatz sind. Im Werk Schiltach-West des Badausstatters arbeiten zwei Druckluftversorgungssysteme.
Im restölhaltigen System I wird die Druckluft mit fünf luftgekühlten CompAir-Schraubenkompressoren mit Öleinspritzkühlung erzeugt. Nach der Trocknung in zwei Kältedrucklufttrocknern tritt sie ohne weitere Aufbereitung mit einem Restölgehalt von etwa 2 bis 4 mg/m³ in Netz I ein. Das System II versorgt seit März 2000 die sehr anspruchsvolle Galvanikanlage. Hier muss die Druckluft absolut ölfrei sein. Dafür sorgen in diesem Bereich zwei ölfrei verdichtende, wassergekühlte CompAir-Kolbenkompressoren R 100-T.
Für Markus Trautwein von Hansgrohe waren ölfrei verdichtende Kolbenkompressoren ursprünglich "ein Schritt zurück in die Steinzeit". Allerdings hielt der Instandhaltungsleiter auch trockenlaufende Schraubenkompressoren für "zu teuer in der Anschaffung, zu anfällig, zu wartungsintensiv und zu unwirtschaftlich". Inzwischen schätzt er die ölfrei verdichtenden Kolbenverdichter der R-Baureihe von CompAir aus eigener Erfahrung. Er lobt ihren sparsamen Umgang mit elektrischer Energie, die automatische Halblast-/Vollastregelung, die kurzen Leerlaufzeiten und den minimalen Leistungsbedarf im Leerlauf.
Im druckabhängigen Halblastbetrieb reduzieren sich Liefermenge und Leistungsaufnahme verlustfrei um 50 %. Die Anlagen werden sensorgesteuert in schmalen Druckbändern nahe am benötigten Netzdruck mit niedrigen Verdichtungsenddrücken energiesparend gefahren.
Bereits vor Erreichen der definierten Grenzwerte und vor dem Abschalten der Anlage wird eine Warnmeldung ausgegeben. Wartungsintervalle für eine automatische Überwachung können individuell eingestellt werden. Über einen integrierten Timer können beispielsweise der Start zum Schichtanfang und der Stop zum Schichtende oder Druckabsenkungen für Nebenzeiten eingegeben werden. In der Statusanzeige der Delcos-3000-Master-Maschine hat der Betreiber jederzeit einen Überblick über die Betriebszustände aller angeschlossenen Kompressoren. Volllast, Halblast, Leerlauf und Störung sind hier für jeden einzelnen Kompressor erkennbar.
Bei Hansgrohe hat man sich seit Jahrzehnten trotz regelmäßiger Alternativangebote immer wieder für Kompressoren von CompAir entschieden. Als Gründe nennt Markus Trautwein hohe Zuverlässigkeit, vorbildliche Technik, hohe Lebensdauer, ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis und die mustergültige Betreuung durch Außendienst- und Service-Personal. |