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Störungsfreie Montage von Sicherheitsrelais PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 12. Dezember 2002
Relais mit zwangsgeführten Kontakten dienen der Sicherheit und bilden die Schnittstelle zwischen der Elektronik und der Lastseite. Die in der Norm EN50205 vorgeschriebene Zwangsführung der Kontakte muss auch im Störfall immer gewährleistet bleiben. Öffner- und Schliesserkontakt dürfen nie gleichzeitig geschlossen sein. Im Störfall muss die Kontaktöffnungsweite unabhängig von der Betriebsdauer und der Lastgrösse noch mindestens 0,5 mm betragen. Aus Servicegründen neigen bestimmte Anwenderkreise dazu, Steckfassungen für diese Relais zu verlangen. Eine solche einfache Art der Austauschbarkeit mag auf den ersten Blick bestechen. Die mechanische und elektrische Verbindung zwischen den Anschlussstellen des Relais und den Sockelklemmen ist aber vielfach ungenügend. Stoss und Vibration, Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen lassen Steckverbindungen mit zunehmender Betriebszeit nicht besser werden. Störungen und Ausfälle von Maschinen und Anlagen wegen schlechter Kontaktierung zwischen Relais und Sockel übersteigen schnell die Mehrkosten einer anderen Montageart. Eine optimale Nutzung der Relaiseigenschaften, womit auch die Langlebigkeit verbunden ist, wird nur beim direkten Auflöten auf die Leiterplatte erreicht. Die Elesta relays GmbH, einer der grössten Hersteller von Relais mit zwangsführten Kontakten, bietet daher nach gründlicher Prüfung keine Steckfassungen für seine Relais an. Stattdessen wird auf die heute vielseitig einsetzbaren raffinierten Verbindungstechniken zwischen Leiterplatten und Sicherheitssteuerung hingewiesen. Bei Defekt oder Ende der Lebensdauer lässt sich die Platine mit den aufgelöteten Relais und weiteren Bauteilen mit wenigen Handgriffen auswechseln.

www.elestarelays.com