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Die Leiterplattenindustrie noch nicht unter Strom |
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Montag, 4. November 2002 |
Nach Auffassung des Fachverbandes Bauelemente der Elektronik und des Verbandes der Leiterplattenindustrie im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) e. V. gibt es in der Leiterplattenindustrie weiterhin keinen Grund für Optimismus.
Der Umsatz lag im September knapp zwei Prozent unter dem gleichen Vorjahresmonat und liegt über die ersten neun Monate kumuliert fast 23 Prozent unter den Vorjahreswerten. Nach der Urlaubszeit steigen normalerweise Auftragseingang und Umsatz wieder an. Dies war auch in diesem Jahr zu beobachten, wenn auch sehr schwach. Der Auftragseingang lag über dem Umsatz, so dass ein Book to Bill-Wert (B2B) von 1,04 erreicht wurde, aber nur die positiven Book to Bill-Werte der letzten drei Monate haben zu einem ausgeglichenen Wert von 1,0 bei der Betrachtung für die ersten neun Monate diesen Jahres geführt. Den mangelnden Optimismus spiegeln auch die Beschäftigungszahlen. Allein gegenüber August hat die Branche im September weitere 2,1 Prozent der Arbeitsplätze abgebaut, seit Jahresbeginn wurde die Stellenzahl um 7,2 Prozent verringert. Dieser Trend hat auch im Oktober angehalten, da weitere Leiterplattenhersteller Personalanpassungen angekündigt hatten.
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