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Schock schreibt wieder schwarze Zahlen |
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Montag, 19. August 2002 |
Herstellungskosten gesenkt, Produktivität gesteigert
Acht Monate nach der Übernahme der Schock GmbH, Schorndorf, durch den Sanierungsspezialisten CMP, Capital Management Partners GmbH, Berlin, zieht der geschäftsführende Gesellschafter Michael Lanik eine positive Bilanz: Nach umfangreichen Restrukturierungsmaßnahmen, die nach Laniks Aussage ohne betriebliche Kündigungen durchgeführt wurden, können für die ersten Monate des Jahres 2002 bereits wieder schwarze Zahlen gemeldet werden.
Durch die Neuorganisation der Fertigungsprozesse in den Schock-Werken Schorndorf, Lorch und Regen, den Ausbau des Controllings und die Neuausrichtung des Einkaufs konnte die Herstellungskosten in großem Umfang gesenkt und die Produktivität signifikant gesteigert werden. Dadurch wurde es sogar möglich, in vielen Fällen die Preise für die Hauptprodukte – Platten, Spülen und Formteile aus den Acrylkomposit-Werkstoffen Cristalite und Cristalan – zu senken. Im Geschäftsbereich Profiltechnik habe man sich überdies von unwirtschaftlichen Produkten getrennt und sei nun auch dort wieder auf dem richtigen Kurs, sagte Lanik. Nachdem Schock im Jahr 2001 mit 454 Mitarbeitern einen Umsatz von 45 Millionen Euro erwirtschaftete, peilt das Unternehmen für das laufende Jahr einen Umsatz von 52 Millionen Euro an.
Durch die starke Exportorientierung – fast 60 Prozent des Umsatzes entfielen im Jahr 2001 auf das Ausland – konnte sich Schock bislang weitgehend von der Konjukturkrise des heimischen Küchenmarktes abkoppeln.
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