|
Lackiertechnik bei Fraunhofer feierte Jubiläum |
|
|
|
|
Mittwoch, 7. August 2002 |
Stuttgarter Oberflächenspezialisten haben sich auch beim Thema Wasserlacke engagiert
Auf ein 25-jähriges Bestehen kann die Abteilung Lackiertechnik des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) zurückblicken. Seit Mitte der siebziger Jahre erproben und entwickeln die Stuttgarter Oberflächenspezialisten Verfahren für wirtschaftliche und umweltschonende Lackierprozesse
1976 nahm das „Forschungslabor für Oberflächentechnik und Fertigungsverfahren (FOF)“ im Fraunhofer IPA mit vier wissenschaftlichen Mitarbeitern die Arbeit auf – zu dieser Zeit die einzige Forschungseinrichtung in Deutschland, die sich intensiv mit der Verfahrens- und Anlagentechnik in der Entgrat-, Galvano- und Lackiertechnik beschäftigte – immer auch unter den Vorzeichen Umweltschutz und Humanisierung der Arbeit.
Bereits nach wenigen Jahren entstand aus dem FOF zunächst die Gruppe, später die Abteilung Lackiertechnik. Heute entwickeln 26 Ingenieure und 20 wissenschaftliche Hilfskräfte in mehr als hundert Projekten im Jahr wirtschaftliche und umweltschonende Lackierprozesse, analysieren und simulieren Prozesse und Verfahren, um die Qualität von Beschichtungen kontinuierlich zu verbessern, und schulen das Personal von Lackierbetrieben.
1994 bezog die Abteilung Lackiertechnik das neue Oberflächentechnikum im Fraunhofer-Institutszentrum in Stuttgart-Vahingen (IZS). 1996 erweiterte das Fraunhofer IPA seine lackiertechnischen Anlagen um ein Pulverlackiertechnikum.
Die 25-jährige Forschungs- und Entwicklungsarbeit der IPA-Wissenschaftler deckt die gesamte Palette der Lackiertechnik ab – von grundlegenden Fragestellungen bis zu anwendungsspezifischen Problemen von Handwerksbetrieben und Industrieunternehmen.
Auch in Sachen Wasserlacke hat sich die Abteilung engagiert. So wurde in Vaihingen der Prototyp eines belüfteten Hordenwagens entwickelt, der die bisherigen Probleme der zu langsamen Wasserlacktrocknung lösen hilft. Insbesondere für Klein- und Handwerksbetriebe bringt diese Technik deutliche Qualitäts- und Kostenvorteile.
Bei mehreren Seminaren zum Thema Wasserlacke fanden auch zahlreiche Tischler und Schreiner den Weg in das vorzüglich ausgestattete Institut in Stuttgart-Vaihingen.
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
|