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Holzhäuser haben hohe Lebensdauer PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 19. Juni 2002
Ein Forschungsvorhaben belegt ihre Haltbarkeit und Werbeständigkeit Gängige Vorbehalte gegenüber dem Holzbau sind unbegründet. Das zeigt ein Forschungsvorhaben der Universität Leipzig. Das Ergebnis: In Sachen Haltbarkeit und Werthaltigkeit stehen moderne Holzbauten konventionellen Gebäuden in nichts nach.

Das Forschungsvorhaben unter der Leitung von Professor Dr.-Ing. Stefan Winter belegt, dass sich die Qualität des Holzbaus in den letzt 40 Jahren in allen Punkten, die für den Werterhalt einer Immobilie relevant sind, erheblich entwickelt hat. Holzhäuser, die ab 1985 gebaut wurden, genügen den aktuellen Anforderungen des Wärme-, Feuchte-, Brand- und Schallschutzes oder übertreffen sie. Ihre Gesamtnutzungsdauer liegt bei rund 80 Jahren. Die technische Lebensdauer kann bei normaler Instandhaltung weit über 100 Jahre, wenn nicht gar mehrere hundert Jahre betragen.

„Im Hinblick auf die Beleihbarkeit, Wiederverwertbarkeit und Wertbeständigkeit gibt es also keine objektiven Gründe, ein Holzhaus schlechter einzustufen oder Bauherren in Fragen der Finanzierung zu benachteiligen“, sagte Professor Winter.

Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens sind im jüngsten Informationsdienst Holz aufgeführt („Holzhäuser – Werthaltigkeit und Lebensdauer“). Er kann bei der Arbeitsgemeinschaft Holz e.V., Rather Str. 49a, 40476 Düsseldorf, Fax: (0211) 452314, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können , kostenlos bestellt werden.

Außerdem steht das Heft als pdf-Datei unter http://www.infoholz.de, Bereich „Bauen, Wohnen, Leben“ zum Download bereit.