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RWE dreht Powerline-Internet den Strom ab |
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Mittwoch, 5. Juni 2002 |
Der Essener Energieriese RWE wird laut "Handelsblatt“ das Powerline-Projekt - Internet aus der Steckdose - mit großer Wahrscheinlichkeit beenden.
Damit dürfte RWE das gleiche Schicksal erleiden wie beispielsweise Siemens oder E.ON, die sich ebenfalls von dieser Datenübertragungstechnik zurückgezogen haben. Nach Angaben einer RWE-Unternehmenssprecherin gebe es Probleme mit der Technik. Dem Zulieferer Ascom werden Schwierigkeiten bei der Fertigung der geeigneten Modems vorgeworfen. Powerline-Angebote von RWE soll es künftig dennoch geben, jedoch nicht über das Stromnetz, sondern für Lösungen im Haus.
Der Aufbau der Powerline-Netze in Essen und Mülheim an der Ruhr sei mit weit weniger als den geplanten 20.000 Anschlüssen hinter den Erwartungen geblieben, wird die Unternehmenssprecherin zitiert. Weiters habe sich RWE der allgemeinen Kritik der Branche über die Rechtslage in Europa angeschlossen, nach der die Betreiber von Powerline-Netzen garantieren müssen, einen festgelegten Störwert nicht zu überschreiten. Laut Handelsblatt wird sich nach dem RWE-Ausstieg das Angebot für Internet aus dem Stromnetz auf zwei Anbieter in Deutschland reduzieren: EnBW und die Mannheimer PowerPlus Communications.
Info:
http://www.rwe.de
http//www.ascom.de
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