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OSMO-Rettung doch noch gelungen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 21. März 2002
Bremerhavener Cordes-Gruppe übernimmt das traditionsreiche Unternehmen Nach vielen gescheiterten Anläufen ist die Rettung von Produktion und zahlreichen Arbeitsplätzen des traditionsreichen münsterischen Unternehmens Osmo nun doch noch geglückt. Zum 18. März 2002 übernahm die Cordes-Gruppe um ihren geschäftsführenden Gesellschafter Bernhard Cordes die Geschäftsfelder der am Markt hervorragend positionierten Marke. Nach intensiven Verhandlungen mit dem Insolvenzverwalter erfolgte die Übernahme in Form einer „übertragenden Sanierung“ unter erheblichem Engagement aller beteiligten Interessengruppen.

Die Geschäftsabläufe werden unter der Firma "osmo Holz und Color GmbH & Co. KG" weitergeführt. Die Gesellschaft ist neu gegründet und nicht Rechtsnachfolgerin der Ostermann & Scheiwe GmbH & Co. KG i.L.

Neben sämtlichen Marken-, Lizenz- und Patentrechten übernimmt das neue Unternehmen einen Großteil des Anlage- und Umlaufvermögens und aus der Transfergesellschaft voraussichtlich etwa 160 Mitarbeiter.

Die Geschäftsleitung – Antonius Tuschen und Andreas Ridder – legt besonderen Wert darauf, dass sich mit der Übernahme kaum Änderungen für Osmo-Handelskunden ergeben werden. Alle Produktbereiche, wie Innen- und Fassadenhölzer, Leimhölzer, Leisten, Fußböden, Gartenhölzer und Color, sollen weiter produziert werden. Kunden können Osmo-Produkte auch künftig in gewohnter Qualität und Menge beziehen. An der aktiven Vertriebsunterstützungdes Fachhandels wird sich demnach ebenfalls nichts ändern.

Bedingt durch die Neuorganisation, sollen Arbeitsabläufe gestrafft und optimiert werden. Nach bisherigen Einschätzungen wirkt sich das jedoch nur in geringen Teilen auf die Distributionspolitik aus. Überlegt wird derzeit, Verkaufsgebiete zugunsten einer effektiveren Kundenbetreuung in einigen Bereichen zusam-menzulegen.

Mit der Übernahme der Osmo-Produktsparten rundet Cordes sein Produktangebot in idealer Weise ab. Insbesondere durch die Adaption des Farben- und Oberflächenbereichs erzielt der in Deutschland nach eigenen Angaben nunmehr größte Hobelwarenanbieter ideale Synergieeffekte.