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Umsatzminus von 3,1 Prozent |
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Donnerstag, 28. Februar 2002 |
Holz- und Möbelindustrie verzeichnet schlechtestes Ergebnis seit 1995
Die deutsche Holz- und Möbelindustrie musste im letzten Jahr das schlechteste Ergebnis seit 1995 verkraften. Wie der Hauptgeschäftsführer der Verbände der Deutschen Holz- und Möbelindustrie, Dirk-Uwe Klaas, mitteilt, ging der Umsatz der Gesamtbranche im Jahr 2001 um 3,1 Prozent auf 39,4 Milliarden Euro zurück (Vorjahr: 40,6 Milliarden). Insgesamt beschäftigte die Branche im letzten Jahr 274 364 Arbeiter und Angestellte (2000: 285286) in 3368 (2000: 3471) überwiegend mittelständischen Betrieben.
Klaas: „Für das laufende Jahr können wir allenfalls auf einen minimalen Umsatzanstieg in Höhe von 1,5 Prozent hoffen, was im mittelfristigen Vergleich nur Stagnation bedeutet. Und selbst um dieses Umsatzplus zu erreichen, müsste der private Konsum bald wieder anziehen, die schleppende Baukonjunktur wieder an Fahrt gewinnen und die Schröder-Regierung endlich etwas für den Mittelstand tun. Ansonsten drohen in unserer Branche noch mehr Arbeitsplatzverluste und Firmenpleiten.“
In der Möbelindustrie, dem größten Zweig der Branche, ging der Umsatz um 1,6 Prozent auf 22,3 Milliarden Euro (2000: 22,7 Milliarden) zurück Das Umsatzminus fiel damit deutlich höher aus, als ursprünglich erwartet. Während sich die Hersteller von Sitzmöbeln mit einem Anstieg von 1,6 Prozent vom negativen Trend abkoppeln konnten, mussten die Wohnmöbelhersteller ein Umsatzminus von 4,3 Prozent und die Küchenmöbelhersteller einen Rückgang von 3,6 Prozent verkraften.
Im Holzgewerbe, also bei den Bauelementen aus Holz, der Holzwerkstoffindustrie sowie den übrigen Holzbranchen (Holzverpackungen, Sägewerke etc.), sank der Umsatz im letzten Jahr um 5,5 Prozent auf 16 Milliarden Euro (2000: 16,9 Milliarden). Die Misere am Bau schlägt besonders auf die Hersteller von Bauelementen (Fertigbau, Türen, Fenster u.a.) durch. Hier gab es ein Umsatzminus von 11,5 Prozent.
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